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Albanien

Skanderbeg und das osmanische Albanien: Liga, Kriege, Paschaliks

Bis 1479 unterwarfen die Osmanen Albanien, doch Skanderbeg hielt sie ein Vierteljahrhundert lang auf. Danach folgten fast vier Jahrhunderte osmanischer Herrschaft.

13 Min. Lesezeit
Kleines Steinkloster auf einem Felsvorsprung zwischen herbstlichen Wäldern und schneebedeckten Berggipfeln

Die Osmanen kamen Ende des 14. Jahrhunderts in die albanischen Gebiete und hatten sie bis 1479 vollständig unterworfen. Dazwischen liegt ein Vierteljahrhundert Krieg unter Skanderbeg, der zentralen Gestalt der albanischen Geschichte. Darauf folgten fast vier Jahrhunderte osmanischer Herrschaft mit Aufständen, Islamisierung und den halbunabhängigen Paschaliks von Shkodra und Janina.

Dies ist das dritte Kapitel unseres Leitfadens zur Geschichte Albaniens. Es spannt den Bogen von der Schlacht bei Savra bis zum Tod von Ali Pascha Tepelena im Jahr 1822.

Der Vormarsch der Osmanen auf dem Balkan

Die Osmanen kamen auf dem Balkan schnell voran, weil die Macht der örtlichen Herrscher zersplittert und das osmanische Heer militärisch überlegen war. Die albanischen Gebiete unterwarfen sie in drei Schritten: Zuerst machten sie die Fürsten zu Vasallen, dann eroberten sie das Land, schließlich führten sie die osmanische Verwaltung ein.

Ebene mit einem Fluss und einer steinernen Bogenbrücke unter wolkenverhangenem Himmel, in der Ferne Hügel
Flusstal mit Steinbrücke: Durch solche Landschaften führten einst die Wege über den Balkan.

Die Herrscher auf dem Balkan versuchten, sich zusammenzuschließen, doch ihre Koalitionen unterlagen eine nach der anderen. Die erste wurde 1371 an der Mariza geschlagen. In der Schlacht bei Savra nahe Lushnja fiel am 18. September 1385 der albanische Fürst Balsha II. Die dritte Koalition brachte der serbische Fürst Lazar zusammen, auch albanische Feudalherren gehörten ihr an. Am 15. Juni 1389 siegten die Osmanen auf dem Amselfeld, obwohl Sultan Murad I. selbst in der Schlacht ums Leben kam.

Um 1415 richteten die Osmanen den Sandschak Albanien ein; sein erster Verwaltungssitz war Gjirokastra. 1431–1432 legten sie dafür ein Katasterbuch an, den Defter. Das Land wurde nach dem Timar-System an Sipahis vergeben, die als Gegenleistung Kriegsdienst leisteten.

Genau dieses System löste den großen Aufstand von 1432–1436 aus. Einer seiner bekanntesten Anführer war Gjergj Arianiti, der den Osmanen mehrere Niederlagen beibrachte. Der Aufstand wurde niedergeschlagen, doch wenige Jahre später hatten die Albaner einen neuen Anführer.

Gjergj Kastriotis Jugend

Gjergj Kastrioti wurde 1405 geboren. Sein Vater Gjon Kastrioti herrschte über die Gebiete zwischen Lezha und Prizren, seine Mutter hieß Vojsava. Der Vater erkannte die Oberhoheit des Sultans an und schickte seine Söhne als Geiseln an den Hof. Dort erhielt der junge Gjergj den Namen Iskander, nach Alexander dem Großen.

Daher stammt auch sein Beiname: Die Osmanen nannten ihn Iskander Bey, in die Geschichte ging er als Skanderbeg ein (albanisch Skënderbeu). Am Hof des Sultans machte er Karriere im Militär, und 1440 wurde er Sandschakbey von Dibra.

1443: Rückkehr und die Liga von Lezha

Am 3. November 1443 unterlag das osmanische Heer bei Niš dem ungarischen Feldherrn Johann Hunyadi. Skanderbeg setzte sich mit Hunderten Albanern vom Heer ab und brachte am 28. November Kruja mithilfe eines gefälschten Sultansbriefs in seine Gewalt. Über der Festung hisste er die rote Fahne mit dem schwarzen Doppeladler.

Bald waren auch weitere Festungen befreit: Petrela, Guri i Bardhë, Stelush und Svetigrad. Als Nächstes galt es, die Fürsten zu vereinen.

Am 2. März 1444 versammelten sich die albanischen Fürsten in der Kathedrale des heiligen Nikolaus in Lezha. Vertreten waren die Familien Arianiti, Dukagjini, Muzaka, Spani, Topia, Balsha und Crnojević. Die Versammlung beschloss ein gemeinsames Heer und eine gemeinsame Kasse und wählte Skanderbeg zum Befehlshaber des Bundes. Die Fürsten behielten ihre Selbstständigkeit, Skanderbeg war „Erster unter Gleichen“.

Warum gerade Lezha und Skanderbeg

Lezha stand unter venezianischer Herrschaft. Das Lehrbuch begründet die Wahl so: Die Stadt lag nahe an den Gebieten aller Teilnehmer, das neutrale venezianische Territorium entschärfte die Rivalität unter den Fürsten, und zugleich war die Wahl des Ortes eine Geste des Entgegenkommens gegenüber Venedig.

An die Spitze der Liga brachten Skanderbeg seine Rolle im Aufstand von 1443, die Lage der Kastrioti-Besitzungen, seine verwandtschaftlichen und durch Heirat geknüpften Verbindungen sowie seine persönlichen Eigenschaften.

Fünfundzwanzig Jahre Krieg

Von 1444 bis 1468 führte Skanderbeg mit einem Heer von etwa 15.000 Mann mehr als 23 Schlachten gegen die Osmanen und gegen Venedig. Dreimal belagerten die Osmanen Kruja, und jedes Mal hielt die Festung stand. Die wichtigsten Ereignisse dieses Krieges:

WannWas geschah
29. Juni 1444Schlacht bei Torvioll, der erste große Sieg; Ali Pascha wird geschlagen
1447–1448Krieg mit Venedig
1448Die Osmanen nehmen Svetigrad nach einer Belagerung ein
14. August 1448Sieg bei Oranik
14. Mai – 26. Oktober 1450Erste Belagerung von Kruja, angeführt von Sultan Murad II. persönlich; er zieht unverrichteter Dinge ab
2. September 1457Sieg bei Albulena (Ujëbardha)
1466 und 1467Zwei Belagerungen von Kruja durch Sultan Mehmed II., den Eroberer Konstantinopels

Zu den wichtigsten Kämpfen zählt das Lehrbuch außerdem die Gefechte bei Kashar und Mokra sowie den Krieg mit Venedig um die Festung Deja. Während des Feldzugs von 1466 errichteten die Osmanen die Festung Elbasan, um Skanderbegs Gebiete ständig bedrohen zu können.

Nicht alle Mitstreiter blieben treu. 1456 lief Skanderbegs Neffe Hamza Kastrioti zu den Osmanen über. Ebenso wechselte der Feldherr Moisi Golemi die Seiten; er wurde jedoch im selben Jahr geschlagen, begnadigt und hielt danach bis zu seinem Tod zu Skanderbeg. Als Nachbar war auch Venedig unberechenbar: Ein venezianisches Dokument vom 4. Mai 1448 belegt, dass man dort einen Plan zur Ermordung Skanderbegs erörterte.

Skanderbegs Staat und seine Verbündeten

Aus der Liga wurde nach und nach ein Staat, eine Feudalmonarchie mit erblicher Herrschaft. Skanderbeg trug den Titel „Herr Albaniens“. Seine Gebiete reichten von den Bergen von Dukagjin im Norden bis zu den Flüssen Devoll und Seman im Süden und von der Adria bis ins Tal des Schwarzen Drin.

Regiert wurde der Staat von der Versammlung der albanischen Fürsten, dem Obersten Rat und dem Kriegsrat. Er besaß eigene Hoheitszeichen – Fahne, Wappen und Siegel – sowie eine Staatskasse und Beamte. Um aus dem Fürstenbund einen einheitlichen Staat zu formen, setzte Skanderbeg auf Heiratsbündnisse, freiwilligen Anschluss und Gewalt.

Verbündete suchte er im Westen:

  • Neapel. Am 26. März 1451 schloss Skanderbeg mit König Alfons V. den Vertrag von Gaeta und erkannte im Gegenzug für Hilfe dessen Schutzherrschaft an. 1455 kämpften neapolitanische Soldaten bei der Belagerung von Berat auf seiner Seite. 1460–1461 zog Skanderbeg dann selbst nach Italien und kämpfte in Apulien an der Seite König Ferdinands I. gegen die Anjou.

  • Der Heilige Stuhl. Am 23. Dezember 1457 ernannte Papst Calixtus III. ihn zum Generalkapitän des Heiligen Stuhls und verlieh ihm den Titel „Athlet Christi“ (Athleta Christi).

  • Venedig. Nach langer Rivalität schloss Venedig 1463 mit Skanderbeg ein Bündnis gegen die Osmanen.

Ebenfalls 1463, am 27. April, unterzeichnete Skanderbeg mit den Osmanen den Frieden von Skopje, der allerdings nicht lange hielt. Bereits am 21. April 1451 hatte er im Kloster Ardenica Donika geheiratet, die Tochter von Gjergj Arianiti.

Skanderbegs Tod und das Ende des Widerstands

Skanderbeg starb am 17. Januar 1468 in Lezha an Malaria und wurde dort in der Kirche des heiligen Nikolaus beigesetzt. Den Widerstand führte nun Lekë Dukagjini an, doch ohne Skanderbeg ließ er sich nicht lange halten: Kruja fiel 1478, Shkodra trotz venezianischer Hilfe 1479.

Die Erinnerung an Skanderbeg wurde schon bald nach seinem Tod gepflegt. Um 1510 erschien in Rom seine Lebensbeschreibung aus der Feder des Humanisten Marin Barleti aus Shkodra. 1636 veröffentlichte Frang Bardhi in Venedig eine Verteidigungsschrift für ihn. Heute erinnert in Kruja das Nationale Skanderbeg-Museum an ihn, außerdem gibt es den Film „Skanderbeg“ und einen Roman über ihn von Sabri Godo. Das Buch „Skanderbeg“ des deutschen Historikers Oliver Jens Schmitt löste in Albanien eine Debatte darüber aus, wie der Held wirklich war.

Albanien unter osmanischer Herrschaft

Nach 1479 gehörten die albanischen Gebiete fast vier Jahrhunderte lang zum Osmanischen Reich. Sie waren Teil des Eyalets Rumelien, das sich in Sandschaks unter Sandschakbeys gliederte, diese wiederum in Kazas und Nahiyes. Grund und Boden gehörten dem Staat.

Das Staatsland war in Hass, Zeamet und Timar aufgeteilt, und die Sipahis nutzten es als Gegenleistung für ihren Kriegsdienst. Die Bauern zahlten dem Sipahi den Zehnten und weitere Abgaben, dem Staat eine Kopf- und eine Viehsteuer. Die Bergregionen verwalteten sich selbst: Sie entrichteten einen jährlichen Tribut und stellten Krieger für Feldzüge. In den Städten schlossen sich Handwerker und Händler zu Esnafs zusammen, Zünften mit eigenen Satzungen, die religiöse Einrichtungen und Schulen unterstützten.

Islam, Dienst und Auswanderung. Nach der Eroberung wanderten viele Albaner nach Italien aus; ihre Nachkommen sind die Arbëresh, die bis heute in Süditalien leben. Ein großer Teil der Zurückgebliebenen trat zum Islam über, vor allem im 16. bis 18. Jahrhundert. Dabei spielten Zwang ebenso eine Rolle wie Anreize: Neubekehrte erhielten Geschenke, und Handel sowie eine militärische Laufbahn standen vor allem Muslimen offen. Viele muslimische Albaner brachten es in der osmanischen Verwaltung und Armee weit.

Aufstände im 16. und 17. Jahrhundert. Das Lehrbuch unterscheidet für die albanische Gesellschaft dieser Zeit zwei Wege: den Aufstieg im osmanischen Dienst und den bewaffneten Widerstand. Antiosmanische Versammlungen gab es am 7. November 1594 in Mat, 1599 in Blinisht und erneut 1601 und 1602. 1607 brach ein Aufstand unter Andrea Manesi aus. 1614 kamen in Kuçi die Balkanvölker zu zwei Versammlungen zusammen. Während des Österreichisch-Osmanischen Krieges half Erzbischof Pjetër Bogdani 1689, die Albaner im Kosovo zur Unterstützung des österreichischen Heeres zu mobilisieren.

Die Paschaliks von Shkodra und Janina

Im 18. Jahrhundert ließ die Macht des Sultans nach, und in den albanischen Gebieten entstanden zwei starke, halbunabhängige Herrschaften: das Paschalik Shkodra der Dynastie Bushati (1757–1831) und das Paschalik Janina unter Ali Pascha Tepelena (1787–1822). Beide wurden schließlich von der Hohen Pforte zerschlagen.

Ruinen einer steinernen Festung auf einem Hügel an einem See mit kleiner bewaldeter Insel, in der Ferne Berge
Festungsmauern über einem See mit kleiner Insel – ein Bild, wie man es in Albanien oft sieht.

Shkodra: die Bushati

Gegründet wurde das Paschalik 1757 von Mehmed Pascha Bushati, genannt der Alte. Er sorgte für Ordnung, begegnete den Katholiken mit Toleranz, förderte Handwerker und Händler, bekämpfte Piraten und eröffnete in Shkodra eine Bibliothek mit Werken zum osmanischen Recht. 1771 verlieh die Pforte den Bushati den Rang eines Wesirs und die Herrschaft über die Sandschaks Shkodra, Dukagjin, Ohrid und Elbasan.

Am mächtigsten wurde Kara Mahmud Pascha (1775–1796). Zwischen 1780 und 1785 nahm er Bosnien Podgorica und Spuž ab und unterwarf die Gegend um Elbasan und Tirana. Im Frühjahr 1786 versammelte er in Podgorica die Anführer der Albaner, Montenegriner, Bosnier und Herzegowiner und gründete die „Illyrische Konföderation“. Am 25. November 1787 schlug Mahmud die aus Bosnien und Rumelien gegen ihn entsandten Truppen, rief einen unabhängigen Staat aus und bat Österreich und Russland um Unterstützung. 1791 erhob er sich ein zweites Mal und siegte erneut. Mahmud fiel am 22. September 1796 bei Krusi, auf einem Feldzug gegen die Montenegriner.

Sein Nachfolger Ibrahim Pascha blieb Vasall des Sultans und wurde Wali von Rumelien. Der letzte Pascha war Mustafa Pascha Bushati: Er wirkte an der Zerschlagung des Paschaliks Janina mit, 1831 belagerte ihn Reşid Mehmed Pascha in der Festung Rozafa und zwang ihn zur Kapitulation. Damit endete das Paschalik.

Janina: Ali Pascha Tepelena

Ali Pascha wurde um 1743 in Beçisht geboren (nach anderen Angaben in Tepelena). Sein Paschalik mit Zentrum Janina reichte von Ohrid und dem Shkumbin im Norden bis nach Thessalien und zum Pindos im Süden. Ali Pascha stellte ein Heer nach europäischem Vorbild auf, schuf eine Polizei und einen Nachrichtendienst, baute Straßen, Brücken, Wasserleitungen und Festungen und hatte einen eigenen Rat, den Diwan, sowie eine eigene Kasse.

Er unterhielt eigene diplomatische Beziehungen zu Napoleon und zu Großbritannien. 1809 besuchte ihn Lord Byron und verarbeitete die Begegnung in „Childe Harolds Pilgerfahrt“. 1820 rief Ali Pascha einen autonomen Staat mit albanischen und griechischen Gebieten aus, woraufhin der Sultan ihn für vogelfrei erklärte. Ali Pascha leistete bis zuletzt Widerstand und wurde im Januar 1822 auf einer Insel im See von Janina getötet.

Die ersten Bücher und Schulen

Die ersten albanischen Bücher schrieben und veröffentlichten vor allem katholische Geistliche. Auf die Taufformel von 1462 und den Meshari („Messbuch“) von Gjon Buzuku aus dem Jahr 1555 folgten nach und nach die Werke, mit denen die albanische Literatur beginnt.

  • 1592: Der Arbëresh Lekë Matrënga veröffentlicht den Katechismus E mbësuame e krishterë („Christliche Lehre“).

  • 1618: Es erscheint die „Christliche Doktrin“ von Pjetër Budi; er gilt als erster Autor eigenständiger albanischer Prosa und Dichtung.

  • 1635: Frang Bardhi veröffentlicht in Rom das erste lateinisch-albanische Wörterbuch mit etwa 5640 Wörtern.

  • 1685: Pjetër Bogdani veröffentlicht die theologisch-philosophische Abhandlung Cuneus Prophetarum („Die Schar der Propheten“).

Im 18. Jahrhundert wurde Voskopoja zu einem wichtigen kulturellen Zentrum: Die Stadt hatte eine höhere Schule, die als „Neue Akademie“ bekannt war. Wie aus verschiedenen Schriftsystemen später ein einheitliches albanisches Alphabet wurde, erzählen wir im nächsten Kapitel.

Skanderbeg auf Albanisch: Skënderbeu
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Häufige Fragen

Woher kommt der Name Skanderbeg?

Am Hof des Sultans erhielt Gjergj Kastrioti den Namen Iskander, nach Alexander dem Großen, und die Osmanen nannten ihn Iskander Bey. Daraus wurde „Skanderbeg“, auf Albanisch Skënderbeu.

Was ist die Liga von Lezha?

Ein Bund albanischer Fürsten, gegründet am 2. März 1444 in der Kathedrale des heiligen Nikolaus in Lezha. Ihm gehörten die Familien Arianiti, Dukagjini, Muzaka, Spani, Topia, Balsha und Crnojević an. Die Liga schuf ein gemeinsames Heer und eine gemeinsame Kasse und wählte Skanderbeg zum Befehlshaber.

Wie oft belagerten die Osmanen Kruja?

Dreimal: 1450 unter Sultan Murad II. sowie 1466 und 1467 unter Mehmed II. Kein einziges Mal ergab sich die Festung. Kruja fiel erst 1478, zehn Jahre nach Skanderbegs Tod.

Wann starb Skanderbeg?

Am 17. Januar 1468 in Lezha, an Malaria. Er wurde in der Kirche des heiligen Nikolaus in Lezha beigesetzt. Nach seinem Tod übernahm Lekë Dukagjini die Führung des Widerstands.

Wer war Ali Pascha Tepelena?

Der Herrscher des Paschaliks Janina von 1787 bis 1822, einer halbunabhängigen Herrschaft, die von Ohrid bis Thessalien reichte. Er unterhielt eigene diplomatische Beziehungen zu Napoleon und zu Großbritannien, empfing Lord Byron und rief 1820 einen autonomen Staat aus. Der Sultan erklärte ihn daraufhin für vogelfrei, und im Januar 1822 wurde Ali Pascha getötet.

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Quellen

  1. Britannica: Skanderbeg
  2. Wikipedia: League of Lezhë
  3. Wikipedia: Pashalik of Scutari
  4. Britannica: Ali Paşa Tepelenë
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